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Mein Tagebuch.

Hier erfahrt ihr, was ich so den ganzen Tag angestellt habe.

17.04.2004: Werde jetzt immer sehr früh wach, so meistens gegen um 4 Uhr. Da raufe ich und knabbere an meinem Bett rum. So wecke ich meinen Rudelchef und der bringt mich dann raus zum kleinen Geschäft. Danach schlafen wir dann beide weiter so bis um 6 Uhr.
Autofahren stand heute auch wieder auf dem Programm, mal schnell zum Baumarkt. Bei der Hinfahrt musste ich noch auf der Erde sitzen, aber auf dem nach hause Weg habe ich protestiert und durfte dann auf die Rücksitzbank. So konnte ich auch was von der Umgebung mitbekommen. Klappt jetzt schon ganz gut mit dem Autofahren.
Mein Rudel übt schon ab und zu Sitz mit mir. Kann ich ja alles schon, nur auf Kommando klappt das noch nicht so. Stöckchen holen probiert mein Rudelchef auch mit mir. Hatte 2 mal das Stöckchen gebraucht, das hat dann aber auch gereicht. Will mich doch nicht überarbeiten.
Da es jetzt draußen schön warm ist, muss ich auch dementsprechend mehr hecheln. Ihr müsst wissen, das dies für mich wie eine Klimaanlage ist und ich so meinen Körper abkühle. Wir Hunde haben am Körper keine Schweizdrüsen, nur zwischen den Zehen.
 

16.04.2004: Heute habe ich keine Lust etwas zu schreiben. Ist einfach zu schön draußen.
 

Dumbo der fliegende Elefant hat aber nicht solche schönen Ohren wie ich.

15.04.2004: Leute die Sonne war heute schon wieder bei uns zu besuch. Habe es mir wieder richtig gut gehen lassen. Ab und zu lag ich faul in der Sonne und habe auch schon eine halbe Stunde draußen geschlafen.
Morgens als mein Rudelchef aufwachte, hatte ich mich so gefreut, das ich glatt ein Fütze neben sein Bett gemacht habe. Mein Bett schiebt er jeden Tag ein wenig mehr aus seiner Schlafstube raus. Hatte es fast nicht mitbekommen.
Freuen tue ich mich über jeden Menschen und jeden Artgenossen. Besonders gefreut hatte ich mich über ein Rudel Kinder, die fanden mich total süß und haben gestaunt, was für ein weiches, kuscheliges Fell ich habe. Die hatten auch einen kleinen Stubenhopser dabei, der aber Angst vor mir hatte.
Am liebsten würde ich jeden Menschen hinterher laufen, mein Rudel hält mich aber zurück und spricht beruhigend auf mich ein. Einen schmucken Irish Setter habe ich auch kennen gelernt, der hat auf den selben Namen wie ich gehört. Gefreut hat der sich über mich und ich erst.
Wenn Frauchen mit mir draußen ist und mal nicht aufpasst, dann laufe ich ab und zu die 5 Stufen zu Haustür alleine hoch. Aber sonst darf ich noch keine Treppen hoch oder runter laufen, das schadet meinen Gelenken. Will doch wenn ich älter bin, immer noch fitt sein.
 

Ab und zu schaue ich schon mal in die Zeitung, damit ich nichts verpasse.


Hier kommst du nicht rein!

14.04.2004: Für heute hatte ich mir vorgenommen nicht so viel Unsinn zu verzapfen, also hatte ich meinen Rudelchef um 4 Uhr geweckt und ihm gezeigt das ich raus muss. Hatte alles super geklappt und dann wieder schnell rein, noch ein wenig schlafen bis 6:15 Uhr.
Na endlich ließ  sich die Sonne auch mal wieder blicken, dachte schon die hat man abgeschafft. Vormittags war ich schon viel in der Sonne, habe sie mir schön auf den Pelz scheinen lassen. Mein Mittagfressen hätte ich fast verpennt, wenn mich mein Rudel nicht wach gemacht hätte.
Nachmittag kam überraschend Felies Frauchen Sabine vorbei, die hat toll mit mir rumgetobt. Laufen konnte die, da kam ich gar nicht so schnell hinterher. Hoffe, das sie nächstes mal Felie mitbringt. Ich stehe doch auf Mädels. Übe schon täglich das Aufreiten. Nach dem toben war ich ganz schön fertig, hat noch eine Weile gedauert bis ich mich wieder beruhigte.
Ein paar Fützen gab es natürlich auch wieder, aber nicht so viele wie sonst. Eine soll ich aus Protest gemacht haben, sagt mein Rudelchef, weil ich angeblich wieder raus wollte. Ist aber nicht war. Könnt ihr mir glauben!
 

Bin schon eine tolle Spürnase.


Habe ich nicht einen großen Baum gefällt?

13.04.2004: Oh je das war ein Tag für mich und meinem Rudel. Um 5 Uhr hatte ich schon meinen Rudelchef geweckt. Als er aufwachte saß ich vor seinem Bett und habe bedeppert drein geschaut. Da war ihm klar, das etwas in die Hose gegangen ist. Auch wehte ihm der Duft der Hinterlassenschaften im Flur entgegen. Da ich ja gestern Abend absolut kein Geschäft gemacht hatte, war jetzt alles raus gekommen. Ich war erleichtert, nur mein Rudelchef nicht. Der hat zugesehen, das er die Sauerei weg bekommt.
Am Vormittag war ich noch bockig, Herrchen meint, das wohl ein alter zickiger Bock mit im Futter war.
Meinem Frauchen ging es heute überhaupt nicht gut. Eine Erkältung plagte sie und so konnte ich gar nicht mit ihr knuddeln.
Heute habe ich wieder eine neue Bekanntschaft gemacht, eine schwarze Pudeldame älteren Semesters. Die hat lustig mit ihrem kleinen Stummelschwänzchen gewedelt. Sah eher so aus, als hätte man ihr eine Bommel an den Hintern genäht.
Nach dem Mittagsfressen war ich wieder normal, außer das mein Rudelchef heute ganz schön hinterher wischen musste.
 

12.04.2004: Heute war ein fast normaler Tag. Herrchen hat das Gartentor abgesichert, damit ich nicht durchschlüpfen kann um auf die Straße zu laufen.
Abends hatte ich dann keinen Bock mehr Gassi zu gehen. Draußen war ich aber trotzdem, da man mich raus bring. Da habe ich aber an der Leine gezogen, das ich wieder rein komme. Meine Geschäfte habe ich nicht verrichtet. Die kommen aber noch. Keine Angst!


Eh was kuckst du!

11.04.2004: Endlich schönes Wetter. In der Nacht ist es zwar immer noch bitter kalt aber das stört mich nicht mehr. Schlafe nämlich fast durch. Nur 2 bis 3 mal was saufen und schnell weiter schlafen.
Bei so schönen Ostersonntagwetter war ich heute viel draußen. habe noch mal mein Gelände genaustens inspiziert. Wieder schön in der Erde gebuddelt und alles Mögliche in die Schnauze genommen. Ob Erde oder Steine, erst mal alles schön im Maul eingeweicht.
Eins habe ich heute auch gelernt, nicht jeder Artgenosse, sei er noch so klein meint es gut mit mir. War draußen am Gartentor mit meinem Rudelführer und da kam ein kleiner Mischling (nicht viel größer als ich) mit seinem Rudel vorbei. Ich - wie es sich nun mal gehört, wollte ihn freundlich begrüßen. Aber denkste! Der fing auf einmal an wie wild zu kläffen und an der Leine an zu zerren. Man gut, das das Gartentor dazwischen war. Bin aber trotzdem vorsichtshalber ein paar Schritte zurück gegangen und habe mich ruhig hingesetzt. So konnte ich die Situation erst mal beobachten. Rudelchef stand mir natürlich zur Seite und hat beruhigend mit mir gesprochen.
Am Abend habe ich dann Frauchen geärgert, habe immer in ihrer Hausschuhe und Füße gebissen. Trotzt NEIN und PFUI konnte ich nicht von ihr lassen.
Da musste mein Rudelchef eingreifen und hat Frauchen gezeigt, wie man mir "über den Fang beißt" (Schnauze zuhält) damit ich mich unterwerfe. Das hat dann Frauchen auch angewendet, als ich mal wieder nicht hören wollte. Und es hat auch funktioniert, ich habe dann aufgehört. Ich ärgere sie jetzt auch nicht mehr so doll und Frauchen ist auch stolz auf sich, dass das so gut geklappt hat.
Hätte fast noch was wichtiges vergessen. Meine Schwester Lea hat mir geschrieben und ein schönes Bild mitgeschickt. Findet ihr unter Geschwister ganz untern.
 

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